Seebestattungen

Das ewige, unendliche Meer fasziniert seit jeher die Menschen. Schon in der griechischen Antike wurden Seebestattungen durchgeführt. Oft getragen von dem Gedanken, im Rauschen des Meeres für immer gegenwärtig zu bleiben.

Wer sich zu Lebzeiten dem Meer verbunden fühlte oder sogar zur See fuhr, der fühlt sich auch im Tode mit diesem Element verbunden und in ihm gut aufgehoben. Der Wunsch nach einer Seebestattung sollte möglichst handschriftlich festgehalten oder mit den Angehörigen besprochen werden. Die beste Möglichkeit, für diesen letzten Willen vorzusorgen ist ein Vorsorgevertrag beim Bestatter.

Bei Seebestattungen wird die Asche in einer leicht abbaubaren, wasserlöslichen Aschekapsel der See übergeben. Dies geschieht in extra dafür vorgesehenen Meeresgebieten außerhalb der Drei-Meilen-Zone. Seebestattungen können in der Nord- und Ostsee oder auch in anderen Weltmeeren vorgenommen werden.

Seebestattungen werden oftmals auch aus Kostengründen gewählt, weil sowohl die Anschaffung als auch die Pflege eines Grabes entfallen.  Auf einer Seekarte wird die Stelle der Bestattung markiert, sodass die Angehörigen zum Gedenken immer wieder diese Stelle aufsuchen können.

Voraussetzung für eine Seebestattung ist, dass der/die Verstorbene eine besondere Beziehung zur See hatte und die Seebestattung wünschte. Die Hinterbliebenen können diese Erklärung abgeben. Für die Beisetzung auf See wird eine behördliche Genehmigung benötigt.

 

Unser Partner bei Seebestattungen: Seebestattungs-Reederei Hamburg, Kapitän Horst Hahn & Co. GmbH.