Luftbestattungen

Wer den Himmel als Bestattungsort erwählt, der kann die kremierte Asche per Flugzeug, Hubschrauber, Heißluft- oder Wetterballon in die Lüfte steigen und dort verstreuen lassen.

Da in Deutschland Friedhofspflicht besteht, ist diese Art der Bestattung im Bundesgebiet nur in Ausnahmefällen über ausgewiesenen Gebieten der Nord- und Ostsee möglich. Ansonsten kann dieser Bestattungswunsch nur durch eine Überführung ins Ausland - wie zum Beispiel der Schweiz oder Frankreich - ermöglicht werden.

Bei dieser Form der Abschiednahme hat - je nach Fluggerät - nur eine begrenzte Anzahl an Trauernden die Gelegenheit, sich an der Zeremonie zu beteiligen. Zudem hängt der Termin des Aufsteigens von passendem Wetter ab.

Bei der Himmelsbestattung per Wetterballon steigt die Asche des/der Verstorbenen bis auf 35 Kilometer in die Stratosphäre auf und wird dort freigesetzt.

Wie bei der Seebestattung wird auch bei der Luftbestattung der Ort der Bestattung in einer Urkunde und Landkarte festgehalten.